Nachfolgersuche. Aus Altersgründen möchten wir in den Ruhestand und unser Chartercenter und Bootswerft verkaufen.
Fotograf Kristian Dittmann Vielen Dank an Fotograf Kristian Dittmann für die nette Begleitung auf unserem Ansegeltörn und die Genehmigung, seinen Artikel und seine Fotos hier bei uns zu veröffentlichen.
s. auch Artikel in der YACHT - Heft 13/2011 ab Seite 30.
Text und Bilder: Copyright Kristian Dittmann.

Dänische Südsee: Flottillentörn mit ÆBC - Ansegeln

„Oh Mann, das war doch nicht notwendig. Na ja, aber das bringen wir schon wieder in Ordnung,“ sagt Werner mit abwinkender Geste. Eben ist einer seiner Chartergäste beim Ablegen gegen das Heck einer schmucken 50-Fuß Yacht gefahren und hat eine Ecke aus dem Gelcoat gebrochen. Chapeau – entspannte Reaktion - immerhin ist die Situation durchaus angetan, einem Charterunternehmer den ersten Morgenschweiß auf die Stirn zu treiben. Kurze Zeit später hat er mit dem Eigner die Formalitäten geregelt, die Flottille aus fünf Booten kann ablegen.
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Sicherlich bietet ein einwöchiger Segeltörn nicht genug Zeit, um eine Persönlichkeit gänzlich zu erkunden, zumal es sich hier um ein echtes Heimspiel handelt: Rund einhundert Mal ist Werner mit Gästen durch die Dänische Südsee gesegelt und hat schon ganz andere Probleme gelöst. Zum Beispiel über Nacht ein Boot flott gemacht, das mit sieben Knoten auf die Steine gegangen war. Öfter vorgekommen ist der Fall, dass Kunden auf die Kaution pfiffen und die Boote wie Schwein hinterließen. So was nennt man dann im wahrsten Sinn sauer verdientes Geld. „Nach 20 Jahren Chartergeschäft kann ich aber sagen, dass das die absoluten Ausnahmen sind. Die allermeisten Leute sind ehrlich und kooperativ, wenn auch nicht immer gute Segler – aber dafür baue ich ja Stahlschiffe“, sagt er verschmitzt. Auch, wenn die kommende Woche also nicht dazu angetan ist, die Souveränität des 64jährigen heraus zu fordern, fällt auf, dass er keine Art vorspielt, sondern tatsächlich so ist.
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Denn die von dem großen Zweimetermann mit der sanften Stimme ausgestrahlte, fröhlich-unkomplizierte Grundstimmung durchzieht bald die ganze Gruppe: Die Cockpitschnacks gehen querboot, ebenso wie Zwiebeln, Bier und Sonnencreme.

Flottillensegeln, Kojencharter, Ansegeltörn mit AEBC Am auffälligsten dabei: In all den Stories, die erzählt werden, geht es vor allem um die Pointe, weniger um die Selbstdarstellung. Und das kann man in frisch zusammen gewürfelten Gruppen mit ungeklärter Hackordnung ja auch ganz anders erleben.
Zu seinem unkomplizierten Gemüt passt auch die Geschichte, die sein Leben vor zehn Jahren umkrempelte: Eigentlich hatte Werner nach einer Form für ein Angelboot gesucht, am Ende kauften er und seine Frau Annette eine ganze Werft in Ærøsköbing, die ehemalige Erria-Werft. Es sollten keine Stahlschiffe mehr gebaut werden, da es körperlich mit der Zeit zu schwere Arbeit wurde, aber evtl. können ja noch ein paar GFK-Boote gebaut werden!!!  Und die Werft muss man gesehen haben. In zwei großen Hallen und kleineren Werkstätten plus Freigelände stehen die Originalformen von Booten, die heute als GFK-Klassiker gelten und von denen teils hunderte Einheiten gebaut wurden, wie der Bandholm 20/24 (Langkiel), der Sagitta 30 oder verschiedenen Hanseat-Typen inklusive dem legendären „70b“.Auf die Frage:“ Was bräuchtest du, um hier morgen mit 20 Leuten anzufangen zu produzieren?“, antwortet er lässig:“ Vielleicht eine Bohrmaschine? Und Leute, die die Schiffe bestellen“. Was will aber ein Mann allein in dieser Mischung aus Mittelständischem Betrieb und Museum? Am liebsten würde der 64jährige all die Boote noch bauen. Doch wichtiger scheint für ihn zu sein, die Ära des frühen GFK-Baus zu bewahren, denn „nicht alles, was neu ist, ist besser, und wenn ich die Formen nicht halte, kommen sie in den Schredder. Ich weiß, es gibt Leute, die denken, ich bin ein Spinner“, fügt er noch hinzu, „aber einer der auch macht und weiß was er vorhat.“ Das glaubt man ihm auf´s Wort, immerhin hat der Schlossermeister, der in seinem „ersten Leben“ Handwerksbetriebe mit bis zu 40 Angestellten und 12 Lehrlingen geführt hatte, schon über 50 Stahlboote und diverse GFK-Boote von Hand gebaut.
Dass er solide Arbeit macht, hat sich herumgesprochen. Es wird zur Zeit eine kleine Serie von Hangard 20 – Kieljollen gebaut. Hangard Yachts Dänemark Kieljolle Daysailer Bootswerft Dänemark
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Wahrscheinlich hätte er mehr von solchen Aufträgen haben können, aber das ist nicht sein ausschließliches Bestreben. „Wir leben von der Hand in den Mund oder besser: vom Portemonnaie in die Boote“, sagt er philosophisch, „irgendwie ist immer Geld da, und arbeiten, das können wir nun mal.“ Und mit „wir“ meint er seine Frau Annette, die von allen nur „Blümchen“ genannt wird, was sehr zu diesem freundlichen, zugewandten Menschen passt. Zusammen leben sie ihr Konglomerat aus Bootsbau, Charter und Mitsegeln, Sommerhausvermietung und der kleinsten, staatlich genehmigten Marmeladenfabrik von Dänemark.
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Erstaunlich bei diesem Pensum, das einem ohne Schwierigkeiten über den Kopf wachsen könnte, ist, dass sie nicht klagen. Dennoch merkt man dem schweren Zweimetermann an, dass er langsam müde wird. Nicht im Kopf, denn, wenn man ihn fragt, was er machen würde, wenn er noch mal 30 wäre, krempelt er innerlich sofort die Ärmel hoch, sondern in den Knochen, die einfach nicht mehr so wollen wie er. Sein Traum wäre, die Werft an jemanden zu übergeben, der etwas von klassischem GFK-Bau versteht, um dann noch ein paar oder auch mehrere Boote in kleiner Eigenregie zu fertigen. Und zum Schluss „würde ich gern bei der Arbeit umfallen, allerdings lieber beim Erdbeerenpflücken als von der Leiter.“
ÆBC-Charter

Flottillensegeln mit ÆBC Dänemark Ostsee
Seit rund 20 Jahren verchartern Werner und Annette ihre selbstgebauten Stahlschiffe auf Ærö. Rund zehn solide und seetüchtige Boote  - teils van de Stadt-Typen, teils eigene Konstruktionen -  zwischen 27 und 44 Fuß umfasst die Flotte. Ihren Zustand kann man als „rustikal“ bezeichnen. Was zum einen daran liegt, dass sogar Nirobeschläge und Riggs selbst gebaut werden, zum anderen daran, dass die beiden die Frühlingsarbeit fast ausschließlich zu zweit machen. „Für einen Helfer, den wir bezahlen müssen, wirft das Geschäft einfach zu wenig ab“, sagt Werner. Bootseigner, die wissen, wie viel Arbeit schon in einem einzigen Schiff steckt, können das nachvollziehen. Zumal hier und da zwar der Lack fehlt, ein Pinnenausleger klappert oder Tauwerk erneuert werden könnte, weil die Frühjahrsarbeiten zum Ansegeltörn noch nicht vollständig abgeschlossen sind, die Boote aber durch die Bank sauber sind und funktionieren, Mitsegeln Ostsee Dänemark dänische Südsee
Diese Großzügigkeit im Umgang mit den Booten wird auch den Kunden zuteil. „Wenn ich wegen jedes Kratzers meine Kaution flöten gehen sehe, kann mir das auch den Urlaub versauen“, meint Carsten Kröger, der schon 20 Mal mit ABC-Charter unterwegs war und weiß, dass Werner gern ein Auge zudrückt, solange die Leute ehrlich sind. So wie Niek van derHeijden aus Holland:“ Ich war gegen einen Stein gefahren. Bei der Übergabe sagte Werner, wer noch nie auf Schiet gesessen hat, hat noch nicht viel gesegelt. Sogar die Kaution habe ich wieder bekommen.“
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Segeln im Svendborg-Sund mit AEBC Segeltörn, Bootsferien, dänische Südsee Die Preisgestaltung ist entsprechend freundlich. Zwischen leicht und deutlich unter den handelsüblichen Preisen liegt die Spannweite, wobei jeder, der rechtzeitig chartert, quasi umsonst an den Flottillentörns im teilnehmen kann. Dieses Angebot sucht in der Charterbranche sicherlich seinesgleichen, hat aber einen sinnvollen Hintergrund:
Yachtcharter Ostsee Dänemark AEBC
„Viele Charterer haben wenig Segelerfahrung. Auf diesen Törns können sie Manöver üben und die Häfen kennen lernen, bevor sie im Sommer selbst losschippern“, sagt Werner überzeugt. Einen weiteren Vorteil sieht Mitsegler Kröger darin, dass die Boote direkt im Revier liegen. „Wenn ich an der Deutschen Osteeküste buche, muss ich zwei Tage für An- und Abreise einplanen. Bei einer Woche Urlaub, bleibt dann kaum was über.“ Doch viele andere Möglichkeiten, ein Boot zu chartern gibt es nicht, wie Mitsegler Bernd Curtius aus Frankfurt berichtet: „Ich bin das erste Mal dabei, hatte im Netz nach einem günstigen Boot in interessanter Lage und mit einfachem Crewwechsel gesucht, fand aber abgesehen von ÆBC keine weiteren Anbieter.“ Neben Booten bietet ÆBC-Charter auch Sommerhäuser außerhalb von Ærøskøbing an. Wer mit mehreren Familien oder drei Generationen in den Urlaub fährt, wo meist nicht alle Lust auf einen reinen Segeltörn haben, kann also Haus und Boot zusammen mieten, die Insel als Basis nehmen und Tagestörns in alle Richtungen unternehmen.
Für die Anfahrt muss man ab Flensburg rund zwei Stunden dazu rechnen, inklusive der Fährfahrt von Fynshav/Alsen nach Søby (bis zu fünf Mal pro Tag in der Hauptsaison). Die Fahrt kostet ca. 15 Euro pro Person, das Auto kann man getrost auf Alsen stehen lassen.
Das Geheimnis der Südsee
Trifft man irgendwo an der Kieler Bucht auf Segler und fragt nach den Besonderheiten des Reviers, wird man eher früher als später langen Erzählungen über die Dänische Südsee ausgeliefert sein. Schnell überschlagen sich die Erzähler mit Formulierungen wie „traumhaft“, „noch so wie früher“ und „einzigartig“. Mit Blick auf die Seekarte stellt man dann fest, dass sich diese absolut unglaubliche Ecke der Welt über eine Fläche von 15 mal 20 Meilen erstreckt. Liegt hier ein Fall von Horizontverengung vor? Immerhin bietet Dänemark insgesamt 7000km Küstenlinie. Ein Flottillentörn im Frühling mit 19 Seglern auf fünf Booten klärt die Frage, wie man eine Woche zwischen den Inseln Fünen, Langeland und Ärø umherschippern kann und was eigentlich so toll ist an dieser Südsee.
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Nachdem alle neunzehn angekommen sind, sich auf die Boote verteilt und ihr Gepäck verstaut haben, laufen die Boote von Søby aus Richtung Lyø, der ersten kleineren Insel. Noch ist es kalt und zugig, die Segler sitzen in dicken Faserpelzen an Deck, weil sich das dieses Jahr phänomenale Osterwetter erst morgen Mittag durchsetzen wird. Der Törn ist nett, weil kurz, und der leichte Wind gibt den weniger erfahrenen Crews die Chance, Segel- und Anlegemanöver zu üben. Am ersten Abend kommen sie noch um`s Kochen herum, weil im Vereinsheim vom Segelclub eine Gulaschkanone aufgebaut wird. Eine gute Möglichkeit, sich zu beschnuppern, doch die meisten haben eine Anreise quer durch Deutschland hinter sich und beginnen früh zu gähnen. Am nächsten Morgen steht eine Wanderung auf dem Programm. „Die meisten Segler kommen ja über Klohaus und Kaufmann nicht hinaus“, meint Werner, womit er sicherlich nicht ganz unrecht hat, „dabei sind die Inseln so schön.“
Bootsferien in Dänemark AEBC
Es stimmt: Die kleine Teerstraße schlängelt sich vom Hafen aus die Moränenlandschaft hinauf ins Dorf. Beim „Købmand“ sitzen die ersten Männer in Arbeitshosen plus Bier, rund um den Dorfteich blühen die ersten Forsythien, eine Großmutter mit Kopftuch schiebt gemächlich einen Kinderwagen vorbei und grüßt. „In den Teich ist mal ein Trecker gefahren und abgesoffen, weil der Bauer ihn im Leerlauf abgestellt hatte und sich der Gang von allein reinschüttelte“, erzählt Werner den umherstehenden Zuhörern wie ein Reiseleiter. Ein paar hundert Meter weiter steht man auf dem Rücken der Insel.
Klokkesten Lyø - Segeltörn AEBC
Der Ausblick über die Felder hinunter bis zum Strand und dann über Wasser weiter nach Fünen und Alsen, ist farblich tief gestaffelt, von frischem Frühlingsgrün an den Knicks im Vordergrund bis zu dem blassen Grau am Horizont. Schon durch diesen ersten Ausblick hat das Archipel gewonnen: Gut ein Dutzend Inseln und noch mehr Sandbänke verteilen sich in der Weite. Zurück geht es an einem Strand entlang, wie er natürlicher Weise im Frühling aussieht. Hoch von den Winterstürmen aufgeworfene Seegrasmatten, Treibgut und ab und zu ein verendeter Vogel – für Strandläufer und Biologen überaus interessant.
Inselspaziergang mit AEBC auf Mitsegeltörn
Zurück am Steg werden wir Zeuge des Tagesereignisses, Gustav kommt zu Wasser. Gustav ist, wie Hafenmeister Lars Enghuus erklärt, die teuerste Gans von Dänemark. 20.000 Kronen, knapp 3000 Euro, haben er und seine Frau investiert, um dem Tier, das von einem Hund angefallen worden war, ein zweites Leben zu schenken. Heute wird er vom Winterquartier im Haus der beiden wieder zu Wasser gebracht. „Eigentlich ist Gustav der Hafenmeister, ich sammele nur das Geld ein“, erzählt Enghuus grinsend und scheint damit die Wahrheit zu treffen. Denn kaum ist die Heckklappe von seinem Kombi geöffnet, flattert Gustav zur ersten Kontrollrunde ins Hafenbecken. Wer also in Lyø anlegt, muss für gute Gesellschaft nur „Gustau“ rufen – der Vogel spricht Dänisch – und mit den Fingern gegen die Bordwand trommeln.

Erst gegen Mittag kommen die Boote auf´s Wasser, was sich in den kommenden Tagen zu einer Regel entwickeln wird, die Sinn macht. Denn die Inseln sind auf kleiner Fläche so abwechslungsreich, dass sich um einen Teil des Erlebnisses bringt, wer ohne Spaziergang wieder ausläuft. Allerdings haben wir auch großes Glück mit dem Wetter, weil der Himmel aufklart und sich bis zum Schluss nicht mehr verhängen wird. Schwacher Westwind schiebt die Boote in aller Ruhe über glattes Wasser nach Korshavn, dem östlichen Teil der wie eine Sanduhr eingeschnürten Insel Avernakø. Korshavn ist nicht mehr als ein Steg am Strand mit Grillbänken und Waschhäuschen, aber dafür umso beliebter bei Seglern. Das liegt sicher daran, dass man auch mit größerem Tiefgang festmachen kann und trotzdem komplett „draußen“ ist, denn drum herum gibt´s kein Dorf, nicht mal ein Fähranleger. Schon mit fünf Booten ist der Platz gut gefüllt. Im Sommer werden hier Dutzende liegen – die letzten quer vor den Boxen – werden Kinder im Wasser kreischen und abends alle zusammen an den Tischen sitzen, grillen und Musik machen. Die ruhige Stimmung jetzt – bis auf einen Schüler ist die Crew über 40 – passt hingegen zu dem erst beginnenden Frühling. Wir wandern an der einzigen Straße entlang zur Südspitze, wo am Ende einer seichten, halbrunden Bucht eine alte Villa steht. Direkt am Strand. Quasi in den Vorgarten hat man den kleinsten Hafen von Dänemark gebaggert. Dies ist einer der Wege, die nicht nach Rom führen! Im Nu entspinnt sich ein Gespräch, darüber, wie es wohl wäre, hier zu leben, aber die Träumer werden von den Realisten auf den Teppich geholt. Weil einer weiß, dass das Haus der Familie Møller-Maersk gehört, dem größten Reeder der Welt, die es bestimmt nicht nötig hat zu verkaufen. Schade, aber immerhin sympathisch, dass sie die Landzunge frei zugänglich gelassen hat.

Segeltörn nach Avernakø mit AEBC Segeltörn nach Avernakø mit AEBC Musikalische Begleitung beim Segeltörn mit AEBC Stimmungsvoller Mond beim Flottillentörn mit AEBC

Für den Rest der Tage wird der Wind kaum bis gar nicht wehen, was seglerisch vielleicht etwas langweilig ist, dafür aber die Chance bietet, die Südsee von ihrer schönsten Seite zu erleben. Denn gerade diese Flaute passt, gehört sogar zur Idylle. Frischer Wind hingegen erzeugt eklige, kurze Seen und Hektik bei Hafenmanövern. So treibt die Flotte in der Strömung durch den wie eine Doppel-S-Kurve geschlängelten Svendborg Sund. Vorbei an sauber gezirkelten Vorstadtgärten mit Bootsstegen bis in den Industriehafen hinein. Aus der Natur kommend, könnte man jetzt das Gefühl haben, von der Realität eingeholt zu werden. Diese ist aber so verpennt, dass der Bruch ausbleibt, was vor allem an der auf einer Halbinsel gelegenen Ring-Andersen Werft liegt. Dort schwimmt ein Sammelsurium aus 130 Jahren Berufsschifffahrt: gammelige Fähren, Schlepper und Minensucher, die auf ein zweites Leben warten, neben dem frisch von der Frühjahrsarbeit glänzenden Dreimaster „Amphitrite“. Irgendwo in der Sonntagsstille kreischt eine Flex, ein paar Männer schlagen ein Gaffelsegel an. In der Altstadt schleppt ein Kneipier Tische und Stühle in die Sonne, ansonsten spürt man noch nichts von der kommenden Saison, von den drei Monaten, in denen viele hier das Jahr verdienen müssen. Svendborg ist die größte von fünf Städten im Revier. Allen gemein ist eine Kulisse aus kleinteiligen Häuserfassaden mit darüber thronenden Kirchtürmen, die als Hintergrund für historische Filme dienen könnten, wenn nicht immer ein Getreidespeicher oder Hafenkran im Weg wäre. Doch gerade diese Häfen, die – wie in jedem Archipel – als Knotenpunkte für Waren und Menschen fungieren, wo gearbeitet und verladen wird, wo laute Busse abfahren und es nach Fisch, Abgasen und frischgeflextem Metall riecht, stören die Harmonie auf fast erleichternde Weise. Zu viel Idylle wäre auf Dauer dann doch langweilig. Nach einem Rundgang – wahlweise ins Café, zur Eisbude oder zu den leckersten Fischfrikadellen der Welt –

Flottillentörn - Ansegeln - Absegeln - AEBC - legt die Flotte ab. Die Schiffe treiben wieder unter schlappen Segeln in der Strömung, vorbei an Fahrwassertonnen oder wie im Fall der „Norman“ dagegen. Rudergänger Werner erzählt später am Steg „dafür hab ich doch die Charterleiste angeschweißt“. Er weist auf ein massives 6x6cm U-Profil an der Außenhaut und fügt mit Verweis auf GFK-Flotten fröhlich hinzu: „Charterschiffe sollten immer aus Stahl gebaut sein“.

Über Thurø Bund und Rudkøbing geht es weiter zur Insel Strynø. Man hat das Gefühl, dass der Frühling in diesen Tagen nach der langen Kälte geradezu explodiert. Frische Knospen beginnen, das kahle Geäst von Bäumen, Büschen und Hecken zu überdecken. Erstaunlich ist bloß, dass selbst bei diesem Bombenwetter die meisten Häuser verschlossen bleiben, obwohl die Dänen doch für ihre offenen Türen bekannt sind. Den Grund hierfür findet man in den Umwälzungen durch Landflucht und Strukturwandel, die das Inselleben „ausgedünnt“ haben. Fischerei und Landwirtschft werden zumeist als Nebenerwerb oder Hobby betrieben. Viele Familien leben wegen Jobs und Schulen auf dem Festland und besuchen ihre Heimat nur in den Ferien. Beständigste Bewohner sind vielerorts Rentner, die halbjährig zwischen Stadt und Insel pendeln können. Strynø bildet dabei keine Ausnahme, auf der Nachbarinsel Birkholm ist innerhalb von einer Generation fast die gesamte Bevölkerung auf´s Festland gezogen. Für Abhilfe sollen Förderungsprogramme sorgen, mit denen die Verwaltung junge Familien auf die Inseln locken will, was übrigens auch von umsiedlungswilligen Deutschen in Anspruch genommen werden kann. Den Bemühungen zum trotz geht die meiste Aktivität auf Strynø jedoch vom „Smakkecenter“ aus, einer Museumswerft, wo die Vergangenheit auf Hochglanz poliert und bewahrt wird. Allerdings auf sehr ansprechende Weise. Die Eindrücke von der Südsee verdichten sich in den letzten Tagen, wobei der Törn nach Birkholm, als die Flotte in milchig-sonniger Flaute an Sandbänken vorbei treibt, alles übertrifft. Dort brüten hunderte Gänse, Enten, Schwäne und Möwen. Dieses geschäftige Schnattern zwischen balzen, bauen und brüten wird kontrastiert durch eine lautlose Harmonie aus Farben und Formen zwischen Sandbänken, Himmel und Meer. Ein kleines Fischerboot fährt an der blassen Silhouette von Marstal entlang. Das Tuckern des Einzylinders wabert über die stille Wasserfläche herüber, was die Weite noch verstärkt und die eigene Herzfrequenz auf Ruhepuls drosselt. Hier kann man tatsächlich komplett draußen sein. Und das ist dann auch die Antwort auf die Frage, was eigentlich so toll ist an der Südsee.

Thurø Bund - Gambøt
Rudköbing Dänische Südsee Yachtcharter Ostsee AEBC Yachtcharter Mitsegeln Dänemark Ostsee Kojencharter Flottillensegeln
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Hafenidylle - Segeln mit AEBC
Birkholm - segeln mit AEBC
Birkholm - segeln mit AEBC
ÆBC-Segeln - Ærøskøbing
ÆBC-Yachtcharter und Mitsegeln - Ærøskøbing
Die Dänische Südsee
Der Charme des – korrekt übersetzt – Südfünischen Inselmeeres liegt genau in dem, was die deutsche Übersetzung suggeriert: einsame Inseln, seichtes Wasser, weiße Strände. Zum Original fehlen zwar Palmen und Korallen, dafür vermisst man in Äquatornähe bekanntlich die langen Sonnenuntergänge. Vor allem bei Windstille strahlt das aus gut einem Dutzend Inseln und noch mehr Sandbänken bestehende Meer eine Ruhe und Weite aus, der man sich nicht entziehen kann. Dieser Eindruck hat sich in den letzten Jahren noch dadurch verstärkt, dass man – zumindest auf den ersten Blick – dass Gefühl hat, hier sei die Zeit stehen geblieben. Denn während andern Orts Marinas aus dem Boden gestampft wurden, ist der Bauboom an der Südsee vorbei gegangen. So sind neben der Natur und den kleinen Inselhäfen auch die Innenstädte von Marstal, Ærøskøbing, Rudkøbing, Svendborg und Faaborg sehenswert, wo man sich an kleinen Boutiquen, sonnigen Biergärten und verwinkelten Fachwerkhäusern erfreuen kann. Kritisieren lässt sich an der Dänischen Südsee eigentlich nur, dass sie bei Schmuddelwetter viel von ihrem Charme verliert – aber das soll auf einem Atoll im Pazifik nicht anders sein.

Aktivitäten
Eine der schönsten Herausforderungen der Dänischen Südsee liegt darin, sich in die Natur vorzuwagen. Eine Nacht hinter einer Sandbank ankern, ein Lagerfeuer am Strand machen und völlig losgelöst von der Welt unter dem Sternenhimmel schlafen, hinterlässt bei den meisten Menschen einen tiefen Eindruck. Sehr nahe kommt man dem in den Häfen von Drejø, Birkholm, Lyø oder am Anleger von Korshavn – um nur einige zu nennen. Wanderungen entlang der Naturstrände haben einen ausgeprägten Entdeckungscharakter und dauern – Segler gelten ja zumeist als lauffaul – keine Ewigkeiten. Darüber hinaus gibt es einen 220km langen, ausgeschilderten Wanderweg. Wer genug Platz in der Backskiste hat, kann seinen Radius mit Fahrrädern enorm vergrößern und auch Tagestouren über die mit Fähren verbundenen Inseln machen. Die Verbindungen sind – verglichen mit der Auslastung – ausgesprochen regelmäßig, Faustregel: fünf Mal pro Tag. Insbesondere für Segler mit Kielbooten bietet es sich an, Kajaks o.ä. mitzunehmen, weil man so der Natur bedeutend näher kommt. Angeln kann, wer sich einen Schein in einem Touristbüro besorgt. Auf welche Weise man sich der Natur auch nähert, man sollte zwischen 1. März und 15. Juli unbedingt Rücksicht auf die Schutzzonen für Seevögel nehmen (s. Seekarte). Wer sich für die Kulturgeschichte der Region interessiert, findet von steinzeitlichen Gräbern bis hin zu Herrenhäusern überall Zeugnisse und in den fünf größeren Städten verschiedenste Museen. Aus seglerischem Blickwinkel erwähnenswert sind vor allem Waldemar Slot auf Tåsinge, wo das dänische Museum für Segelsport untergebracht ist und das Smakkecenter auf Strynø, mit einer Museumswerft für historische Boote der Region.

Navigation und Törninfos
Aus der Vogelperspektive betrachtet, ist die Dänische Südsee eine nur flach überspülte Sandbank. Noch zur Steinzeit soll das zwischen den Inseln Fünen, Langeland und Ærø gelegene Gebiet dicht bewaldetes Land mit Hügeln und Seen gewesen sein. Die heutigen Prickenwege waren demnach Auen und Sunde, die vom Schmelzwasser der abklingenden Eiszeit ausgefurcht worden waren. Diese geologische Konstellation hat für Segler zwei Konsequenzen. Geringer Tiefgang ist von unschätzbarem Wert und ermöglicht es, die Südsee abseits der größeren Häfen zu erleben. Kielboote müssen sich genau an die Prickenwege halten, während Katamarane oder Jollenkreuzer zumindest bei ruhigem Wetter weit in die Flachs hineinfahren und hinter unbewohnten Inseln ankern können. Wer mehr als zwei Meter Tiefgang hat, wird die Südsee dagegen „nur von der Straße aus“ erleben. Zumal man mit Wasserstandschwankungen von knapp einem halben Meter – ohne erkennbare Veränderung des Wetters – rechnen muss.
Die zweite Konsequenz betrifft alle Wassersportler. Zwischen Kleinem und Großem Belt gelegen – die ihrerseits als Ab- und Zuflüsse der vergleichsweise riesigen Ostsee fungieren – treten in der Dänischen Südsee mitunter heftige Strömungen auf. Die Gezeiten spielen hierbei einen spürbaren, wenn auch nachrangigen Faktor. Wichtiger sind Ost- bzw. Westwinde, die gewaltige Wassermassen an der Südsee vorbeidrücken. Während die Strömungen in den Belten noch einigermaßen vorhersehbar sind, kommt es zwischen den Inseln zu Verwirbelungen. Zudem ist oftmals das Wetter auf Nord- und Ostsee ausschlaggebender als das vor Ort. So kam es beispielsweise dazu, dass die fünf Boote der Charterflotte bei absoluter Flaute und ohne Motor mit zwei Knoten Fahrt durch den Svendborgsund trieben – vorbei an flachliegenden Fahrwassertonnen mit langem Strömungsschweif. Bei frischem Wind gilt das enge Fahrwasser unter der Brücke von Rudkøbing als anspruchsvoll, weil sich stehende Wellen aufbauen können und der Wind zwischen den Pfeilern verrückt spielt. Zudem können die Fahrwassertonnen unter der Last des Stromes platt auf dem Wasser liegen und damit schwer erkennbar sein. Revierkenner lassen den Motor im Standgas mitlaufen.
Wer sich von diesen Bedingungen nicht überraschen lässt, findet ein geschütztes Revier vor, das aufgrund seiner kurzen Distanzen und vielen Häfen und Ankermöglichkeiten ideal geeignet ist für Crews, die sich auf einen entspannten und naturverbundenen Urlaub freuen. Ebensolches gilt für Segler, die sonst auf Seen und Flüssen unterwegs sind, weil die Südsee einen Übergang zwischen geschütztem Binnenland und offenem Seesegeln bildet. Denn wenn es ungemütlich wird, kann man jederzeit seine Route ändern und einen Hafen anlaufen.
Sportliche Segler hingegen durchsegeln das nur 15 mal 20sm kleine Gebiet in wenigen Stunden. Tipp: Wer einen anspruchsvollen Törn erleben will, segelt an einem Tag rund um die Insel Tåsinge und ist abends und nach ca. 50sm wieder im Ausgangshafen. Vor allem ohne Motor und im Wettstreit mit anderen Booten eine spannende Herausforderung.
Die Versorgung mit Lebensmitteln stellt keine Probleme dar, weil man von allen Häfen aus nur kurze Wege in die nächste Stadt hat, egal ob mit eigenem Boot oder per Fähre. Auf Inseln wie Lyø, Strynø oder Drejø gibt es zudem kleine Kaufmannsläden. Für Bootsreparaturen findet man in den Werften der fünf größeren Städte Hilfe, wenn man nicht gerade am Sonntag auf Suche geht. Die Liegegelder schwanken in Abhängigkeit vom angebotenen Service und liegen durchweg leicht unter dänischem Niveau. Brauchbare sanitäre Einrichtungen findet man sogar abseits der Häfen wie dem Steg „Korshavn“. Die Anreise ist natürlich auch mit Bus und Bahn möglich – Dänemark verfügt über ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz – einfacher und schneller geht es aber mit dem Auto.

Tipps
Lyø: Wanderung vom Hafen zum „Glokkesten“. Der Weg verläuft am Kaufmann vorbei durch das Dorf und Richtung Nordwesten, wo man einen tollen Blick über die Insellandschaft bekommt. Der Glokkesten ist ein rund 5000 Jahre altes Hünengrab, dessen Deckstein glockenähnlich klingt, wenn man draufschlägt

Avernakø / Korshavn: Wanderung zur östlichen Landzunge. Von Korshavn aus geht es die geteerte Dorfstraße entlang nach Südosten bis zu dem Ferienhaus der reichsten dänischen Familie Møller-Maersk am Ende der Insel, mit dem wohl kleinsten Hafen von Dänemark. Eingerahmt wird dieses Stillleben von einer seichten, halbkreisrunden Bucht – ein Ort zum Verweilen.

Svendborg: Bendixens Fiskehandel. Das Fischgeschäft direkt am Hafenbüro im Nordhafen bietet leckere, selbst gemachte Fischspezialitäten, die ihren Namen tatsächlich verdienen. Z.B. Krabbenpfannkuchen oder saftige Fischfrikadellen zu erstaunlich günstigen Preisen.

Thurø Bund: Schnullerbaum. Wer bisher erfolglos versucht hat, seinen Kindern den Schnuller abzugewöhnen, wird hier Erfolg haben. Direkt am Gästesteg (der letzte in der Reihe) gelegen, kann man hier den geliebten Dauerlolli neben hundert andere hängen – und ohne wieder ablegen. Der Baum soll sogar in amerikanischen Reiseführern verzeichnet sein.

Rudkøbing: Waffelhuset. Leckeres Eis ist man hier in frischen, selbstgebackenen Waffeln, im alten Stadtkern, Østergade.

Strynø: Smakkecenter. Auf dem Weg ins Dorf liegt rechterhand nach 100m das „Smakkecenter“, eine Museumswerft für offene Segelboote, mit denen früher Fischerei und Handel betrieben wurden. Werftchef Flemming Walster erklärt begeistert seine Theorie, nach der das Sprietsegel der Smakkejollen ein direkter Nachfolger des Wikingerrahsegels ist – nur um 90 Grad gedreht. Auch für seine Behauptung, die Bögen der Oper von Sydney seien Bugsektionen der Jollen ähnlich, ist unbewiesen, aber ebenso plausibel. Jørn Utzon ist der Architekt der Oper von Sydney. Aage Utzon hat für seinen Sohn Jørn eine Jolle gezeichnet, die dann auch für Pfadfinder gebaut wurde, die an der Smakkejolle angelehnt war. Aage Utzon war Konstrukteur und hat vornehmlich Schiffe gezeichnet, auch die Sagitta 30, welches das 1. Kunststoff-Serienschiff war, welches in Dänemark gebaut wurde.

Bei ruhigem Wetter soll man im Wasser vor dem Hafen von Strynø in rund 200m Entfernung die Reste steinzeitlicher Siedlungen erkennen können.

Ærøskøbing: „Blandede Bolcher“, Söndergade. Dieses von außen recht unspektakulär aussehende Geschäft verzaubert, sobald man eingetreten ist. Die Räume sind so vollgefüllt mit Blech- und Holzspielzeug, mit Geschirr und Stoffen, dass man sich kaum hindurch schlängeln kann. Hier findet man mit Leichtigkeit wirklich schöne Geschenke.

Drejø: Wanderung zwischen den Häfen. Die meisten Segler werden im Fährhafen an der Südostküste festmachen, weil der alte Hafen mit 1,50m Wassertiefe zu flach ist. Dorthin lohnt eine Wanderung vorbei am Dorfteich und Fachwerkhäusern. Der alte Hafen liegt in einer seichten Bucht, hier geht alles noch einen Gang langsamer als ohnehin auf den Inseln.

Neuigkeiten
Der Törn im Frühjahr 2011 zeigte, dass in die Häfen zur Zeit eine Menge Geld gesteckt wird. Ob es an den beiden harten Wintern gelegen hat oder Ergebnis langer Planung ist: Viele Häfen haben neue Steganlagen, saubere Klohäuschen und frisch betonierte Vorplätze; einige wurden vergrößert und ausgebaggert. Erfreulich daran ist auch, dass weiterhin keine Marinas gebaut werden, wodurch der ursprüngliche Charme der Dänischen Südsee – und damit ihr stärkstes Kriterium - erhalten bleibt.

Lyø

Der Ausbau des Hafens mit 40 weiteren Liegeplätzen wurde im vorigen Herbst abgeschlossen. An den neuen Stegen beträgt die Wassertiefe jetzt drei Meter, im Rest des Hafens wie bisher zwei.

Korshavn

Die Steganlage wurde runderneuert.

Svendborg

Die Steganlage wurde runderneurt und macht einen frischen Eindruck, inklusive eines treppenartigen Pontons mit Sitzbänken in der Mitte vom Hafenbecken. Von dort aus kann man mit einem Eis in der Hand wunderbar auf die gegenüberliegende Werft gucken, wo vom Minensucher über Fähren und Schlepper bis hin zu Traditionsseglern an rund zwei Dutzend Schiffen gewerkelt wird.

Strynø

Im erneuerten Hafen wurden Querstege für weitere Liegeplätze eingerammt. Musste man früher zum Duschen ins Feuerwehrhaus im Dorf gehen, gibt es jetzt am Hafen ein sauberes Häuschen mit WC´s, Duschen und einer Küche mit Meerblick und Windmesser. Von dort kann man warm und trocken Regen und Wind abwettern.

Birkholm

Bei der Ansteuerung sollte man sich ab dem ersten von zwei Prickenpärchen und bis zur Hafeneinfahrt auf der Steuerbordseite halten, weil das Fahrwasser in der Backbordhälfte deutlich flacher ist. Boote mit mehr als 1,80m Tiefgang wirbeln Schlick auf und können den Grund berühren. Wer dort mit Zuversicht und etwas Schwung drüber geht, kann am nächsten Morgen und bei eventuell niedrigerem Wasserstand erwachen und festhängen. Die Insulaner haben für Gäste eine Dusche im Versammlungshaus am Dorfteich eingerichtet.

Drejø

Der Fährhafen an der Südostküste wird für tiefer gehende Boote die erste Wahl sein. Weit schöner ist jedoch der Alte Hafen (Gamle Havn) an der Nordwestseite, der bis zum Anfang dieser Saison auf 1,50m ausgebaggert werden soll. Die Mole wurde erneuert, es gibt Grillplätze und einen Kühlschrank mit Getränken „auf Vertrauen“, dazu ein Waschhäuschen. Wer ein flach gehendes Boot hat, kann auch davor in der seichten, halbkreisrunden Bucht ankern. Im Ort gibt es einen Kaufman

Dänische Südsee Yachtcharter Ostsee AEBC Yachtcharter Mitsegeln Dänemark Ostsee Kojencharter Flottillensegeln So erreicht Ihr uns:

ÆBC - Ærøskøbing Bootswerft und Chartercenter ApS, Smedevejen 7, DK - 5970 Ærøskøbing

Tel. 0045 6252 2166
email: info@aebc-yachtcharter.de

Wir freuen uns auf Euch!

ÆBC - Annette und Werner

© 2011-15 Fotograf Kristian Dittmann
18.09.2015